Webmontag, Düsseldorf
// März 10th, 2009 // Internet
Eigentlich wollte ich ja was böses schreiben, was gehässiges über eine vollgequarzte Location, die mit schlechter Luft und Akkustik viel zu kleine Getränke serviert, aber ich wurde nicht gelassen. Das angepriesene Frei-WLAN war einfach nicht verfügbar.
Der Abend entwickelte sich nach kleinen Startschwierigkeiten dann doch noch ganz gut und ich konnte mich noch mit ein paar interessanten Leuten unterhalten. Man sollte also den Tag nicht vor dem Abend loben. Oder den Abend vor dem späteren Abend. Oder so…
Nur: wer zur Hölle veranstaltet so ein Event in einem Raucherclub?!
Aber nun zu einem der beiden Essentials der Webmontage, den Vorträgen:
1. als erstes bekamen wir einen Einblick in modernes Multiuserinterfacedingsda, äähm, also sowas wie Microsofts Surface, nur in cool. Dominic Kennedys Bachelor Arbeit “meet.able” in Form warmer Worte und eines schicken Filmchens. Obwohl der Vortrag in Englisch gehalten wurde (warum eigentlich?) waren wir begeistert und hätten auch sofort unterschrieben, leider waren ihm die Bestellformulare ausgegangen so dass wir noch ein wenig vor seinen Videos darben müssen. Interessenten schauen -> hier.
2. Wer beim vorletzten Kölner Webmontag war, kennt pendla.de vermutlich schon. Diesmal mit einem kleinen Filmchen, ein bisschen Powerpoint Karaoke und abschliessendem Buzzword-Dropping, gewürzt mit einer Prise Bullshit-Bingo kam die Präsentation der CO2 sparenden, Synergieeffekte nutzenden und Über-Web2.nulligen Reinkarnation der Mitfahrzentrale daher. Nette Idee, gutes Konzept nur leider kann ich mich dafür nicht so erwärmen, denn Individualverkehr heisst schliesslich nicht umsonst so. Wer es ausprobieren möchte, klickt -> hier.
3. Wissensmanagement auf Steroiden, ein sehr interessantes Projekt von Tim Bruysten, soll innerhalb mittelständischer Betriebe oder Konzerne mittels eines Widgets Wissen sammeln, verwalten und bereitstellen. Es bedient sich Betriebsratssicherer “Spionagetechniken”, sammelt so Informationen und schaut dabei gleichzeitig, ob der User bei dem, was er da tut die Unterstützung eines Experten benötigt – Wir wissen jetzt schon, wo das endet :”Müller, Sie surfen seit zwei Stunden auf youp*rn, Frollein Schneider ist Expertin und online, soll ich einen Chat öffnen?”. Mehr von Tim in -> seinem Blog.




[...] wieder irgendwelche Stänkerer, die sich über den Qualm im Rauchclub beschweren… nicht war Patrick? [...]