Endlich!

Es hat ja lange genug gedauert, aber seit heute kommt man auch in Deutschland endlich legal in den Genuß von nie enden wollender, individueller Musik. Gut, mit Diensten wie deezer und simfy ging das auch vorher, allerdings sind diese fest an ein Bezahlmodell geknüpft und eben hier liegt der Vorteil von Spotify: Es gibt die Möglichkeit sich durch Werbeeinblendungen kostenfrei zu halten. Im Moment sind diese (wahrscheinlich wegen meiner Voreinstellungen von damals) noch auf schwedisch und dementsprechend eher witzig als nervig. Zudem treten sie recht sporadisch auf, so dass die Mucke-/Nerv-Ratio recht ausgewogen scheint.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit in der Spotify-App (achja, es ist eine App) In-App-Apps zu verankern. Also quasi eine App in einer App… das ist das Cremetörtchen im Cremetörtchen. Wer also schon immer mal vollen Herzens reminissen wollte und das, nachdem Grooveshark seine Lautsprecher in Deutschland ausgestöpselt hatte, nicht mehr konnte, für den ist Spotify auf jeden Fall mindestens einen Blick wert.

Ohne einen Facebook Account geht allerdings nix, zur Not hilft ja das Hütchen aus Alufolie.

Appropos Social Networks: Heute könnte es vereinzelt zu Staus auf den bekannten Datenautobahnen kommen. Facebook und Twitter jedenfalls sind gerade nahezu unbrauchbar, da anscheinend jeder nur noch über Spotify redet.